Erneuerbar Heizen

Holzpellets setzen nur so viel CO2 frei, wie gleichzeitig bei nachhaltiger Forstbewirtschaftung wieder im Wald gespeichert wird. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Beim Austausch einer Ölheizung mit einem Pelletkessel lässt sich der CO2-Ausstoß im durchschnittlichen Einfamilienhaus um bis zu 94 Prozent senken.

Viel CO₂ einsparen im Vergleich zum Heizen mit Fossilen

© Deutsches Pelletinstitut

 

  • In Deutschland wird der Wald nachhaltig bewirtschaftet: Das bei der energetischen Nutzung entstehende CO2 wird im Wald gleichzeitig wieder gebunden, sodass der Kreislauf geschlossen bleibt und keine zusätzliche Kohlenstoffschuld entsteht. Beim natürlichen Absterben der Bäume würde die gleiche Menge CO2 freigesetzt.
  • 2025 haben Pelletheizungen in Deutschland einen Ausstoß von über 4,6 Millionen Tonnen Treibhausgasen verhindert.
  • Im durchschnittlichen Einfamilienhaus lassen sich mit einer Pelletheizung beim Austausch einer Ölheizung ca. 9 Tonnen an CO2 -Emissionen im Jahr einsparen – das entspricht einer Fahrt  von mehr als 44.000 km mit einem Mittelklasse-Benziner.
Balkengrafik zu EInsparungen von Treibhausgasen durch Pelletfeuerungen
© Deutsches Pelletinstitut

Weniger Emissionen im Vergleich zu Scheitholz

Moderne Pelletheizungen unterscheiden sich erheblich von herkömmlichen Holzöfen, da sie deutlich weniger Luftschadstoffe emittieren und vollautomatisch arbeiten. Das ermöglicht eine effiziente Wärmeerzeugung. 

  • Hoher Standard und technologischer Fortschritt sorgen für niedrige Emissionen
  • Pelletheizungen liegen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten (0,02 g/m³ Abluft)
  • Nur 1,1 Prozent der Feinstaubmenge Deutschlands kommt von Pellets, im Vergleich zu 24,7 Prozent durch den Straßenverkehr

 

Hier wird ein Kuchendiagramm gezeigt, welches die Anteile verschiedener Quellen an den Feinstaubemissionen PM2,5 in Deutschland zum Jahr 2023 verbildlicht. Unter den Holzfeuerungen machen die Pelletkessel de geringsten Anteil aus.
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Nachwachsende Rohstoffe aus der Region

 

Studie: Wald der Zukunft

© Deutsches Pelletinstitut


Laut der "KlimaHolz"-Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf kann der deutsche Wald bis 2050 und sogar bis 2100 einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um den Wald als CO2-Speicher zu erhalten, ist eine aktive Umstellung auf klimaresiliente Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen von großer Bedeutung. Eine clevere Holznutzung sattelt darauf auf. Damit wird der Wald klimafit und ist somit besser vor Auswirkungen des Klimawandels wie zunehmende Stürme, Trockenheit Fluten, Brände oder Käferbefall geschützt.

Studie kommt zu dem Schluss, dass der Umbau zu verjüngten Mischwäldern notwendig ist, weil

  • Mischwälder mehr CO2 aufnehmen als Monokulturen
  • sie die CO2-Speicherung fördern
  • sie für die Gefahren des Klimawandels besser gewappnet sind
  • ohne Bewirtschaftung der Wald bald zur CO2-Quelle werden kann

Effiziente Holznutzung

  • speichert CO2 in langlebigen Holzprodukten, Stichwort Holzbau, und ersetzt klimaschädliche Baustoffe
  • Holzreststoffe als Holzwärme ersetzen fossile Energieträger

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